Montag, 29. Dezember 2014

Ferien!

Am Mittwoch ist meine Schwester endlich hier angekommen und wir konnten das Weihnachtsfest gemeinsam verbringen. Zur Feier gingen wir an Heiligabend in die Cheesecake Factory. Hm...lecker!
In den nächsten Tagen zeigte ich ihr Providence, die Brown University und die Umgebung. Unter anderem waren wir in meinem Lieblingsort Newport. Wir beschritten den Cliff Walk und schauten uns die wunderschönen Villen an.  Nicht nur von außen, wie ich das das letzte Mal machte. Dieses mal besichtigten wir eine dieser Villen oder besser Sommerresidenzen.
The Breakers, welche die Herrschaftslichste von allen darstellte, war die Sommerresidenz von einem der Vanderbilts. Dummerweise gibt es von dieser Familie so viele, dass ich leider nie sagen kann, wem diese Residenz gehörte.
Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, nachdem das alte Sommerhaus abgebrannt war. In nur 2 Jahren zog man eine fast schlossartige Sommerresidenz mit einer Wohnfläche von 5800 qm², 70 Zimmern und über 300 Fenstern hoch. Die Innenverkleidung der Räume wurde schon während das Haus noch im Bau war in Frankreich zusammen gestellt, für den Transport auseinander genommen und in Neuengland wieder zusammen gebaut. Der pure Luxus!
Das gesamte Grundstück umfasst 13 Acker und bietet einen tollen Ausblick auf die See.








Am selben Nachmittag schauten wir uns noch die International Tennis Hall of Fame an. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Nur leider wusste ich nicht, dass das Museum gerade renoviert wird und deshalb nur ein sehr, sehr kleiner Teil zu besichtigen ist. :(

Jetzt befinde ich mich gerade auf dem Weg nach Washington, DC mit Amtrak. Amtrak lies uns noch in Providence ganz heimisch fühlen. Sie kamen nämlich in bester Deutscher-Bahn-Manier zu spät. So wie es aussieht werden wir DC auch nicht pünktlich erreichen. Ansonsten ist es ein sehr bequemes Reisen. Die Sitze sind sehr groß und man hat genügend Fußraum. 

Byebye aus dem Nowhere zwischen Philly und DC. 
Julia. 

PS: Es ist sehr angenehm seit sehr langem mal wieder in einem richtigen, fast luxuriösen Hotel - im Vergleich zu den Abstiegen Hostels, in denen ich die letzten Urlaube verbrachte - zu wohnen.

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