Das Wichtigste um das
auch zu können ist ein Auto. Also haben wir uns an unserem zweiten Tag gleich
mal auf die Suche nach einem Auto gemacht.
Von anderen Studenten bekamen wir
gleich einen Herrn namens Shaun empfohlen, der sehr zuverlässige Autos
vermieten soll zu günstigen Preisen. Nach nur einem halben Tag hatten wir dann
auch ein Auto (Foto folgt).
Es ist ein Ford Laser
(Baujahr 1998). Es ist zwar sehr klapprig und hat so einige Macken, aber es hat
uns noch nicht im Stich gelassen (hoffentlich passiert das auch nicht!), selbst
bei sehr riskanten (!) Fahrmanövern um den Townships von Kapstadt zu entgehen.
Benzin ist übrigens günstiger als in Deutschland, was mal sehr angenehm ist.
Also haben wir uns gleich mal mit unserem Auto
(wir teilen es mit einem weiteren Deutschen) auf gemacht zum Bloubergstrand und
Table View.
Bloubergstrand ist etwas außerhalb von CPT direkt
an der Table Bay/Atlantik gelegen. Dort wohnt eher die gehobene
Mittelklasse-Bevölkerung bis hin zu den Reichen. Entsprechend toll sehen auch
die Häuser dort aus. Zumindest mit den Füßen waren wir in Bloubergstrand zum
ersten Mal im Atlantik. Von dort hat man außerdem einen wundervollen Ausblick
auf den Tafelberg.
Danach haben wir uns dann endlich auf nach CPT-Zentrum
gemacht. Nach einer absolut nervigen Suche nach einem Parkplatz, haben wir uns
dann den Greenmarket-Square angeschaut und sind durch die Company’s Garden
gegangen. Company’s Garden ist eine Gartenanlage, die schon 1652 von
niederländischen Siedlern errichtet wurde. Zur heutigen Zeit benachbart sie
zahlreiche wichtige Sehenswürdigkeiten, wie das südafrikanische Parlament, die
Nationalbibliothek und die St. George’s Kathedrale.
Zum Abschluss dieses Tages waren wir beim
wöchentlichen Braai (afrikaans: grillen) der International Student Lodge, wo
sich alles internationalen Studenten treffen und austauschen über alles
Mögliche.
Am Donnerstag (unserem eigentlich 1. Arbeitstag,
der dann aber doch irgendwie frei war) sind wir nach Camps Bay an den Strand
gefahren. Camps Bay liegt im Westen von CPT und hat einen wunderschönen
Atlantik-Strand. Hier waren wir dann auch so richtig im Wasser und haben uns
von den riesigen Wellen den Boden unter den Füßen wegreißen lassen.
Dann ging es auf zum Abstieg. Leider lief die
Seilbahn nicht (noch bis zum 25. August für alle Nachreisenden zur Info),
sodass Jule zwangsweise zu Fuß laufen musste. Nun wurde der Weg, der sie
hinaufgeführt hat, zu einer klettertechnischen Herausforderung, die Jule nur
noch in Schneckentempo vorankommen lies und sämtliche Aufmerksamkeit forderte
um sich nicht zu verletzen. Nach 1:40 war auch dies geschafft und sie war froh
heil wieder unten angekommen zu sein.
Am Wochenende werden wir nach Hermanus, der Stadt
der Wale, fahren, und uns mal ein paar Exemplare anschauen. Außerdem wartet dort
noch ein ganz anderes Abenteuer auf uns, aber dazu nächste Woche mehr.
Gute Nacht,
Aline und Jule.
Aline und Jule.
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