Dienstag, 6. August 2013

Ein Wochenende an der südafrikanischen Küste


Unser erstes Wochenende in Südafrika verbrachten wir in Hermanus. Hermanus ist DIE Stadt der Wale. Es liegt etwa zwei Autostunden entfernt im Osten von CPT an der Walker Bay. Diese wirklich kleine Stadt mit nur 10.500 Einwohner ist der beste Ort um die Südkaper (Walart) zu beobachten.
Deshalb machten wir uns am Samstagvormittag auf nach Hermanus. Auf der Fahrt dorthin schlossen wir uns doch tatsächlich unfreiwillig einer Beerdigung an. Ja ihr werdet lachen. Wir tun es auch gerade :-D. Es war leider so, dass unser Fahrer (eine anderer Deutscher) seinen internationalen Führerschein vergessen hatte und plötzlich vor uns sämtlicher Autos auf dem Standstreifen fuhren inklusive ganz vorn eine Polizeiauto. Ein Grund dafür war aber nicht ersichtlich. Da wuchs natürlich bei uns, die nicht wussten, dass dies eine Beerdigung ist, ein wenig die Angst durch ein Überholmanöver die Aufmerksamkeit der Polizei auf uns zu lenken. Also gliederten wir uns mal ganz brav ein in die Schlange der Autos und wurden prompt sehr merkwürdig angestarrt. Nachdem unser Fahrer sich dann mal überwunden hat und das Risiko eines Überholmanövers eingegangen ist, sahen wir auch endlich ganz vorn im ersten Auto den Sarg stehen. Soweit zu den südafrikanischen Traditionen :-D.
In Hermanus angekommen machten wir uns dann gleich mal auf zum Wale beobachten. Gleich in den ersten Minuten ist uns das erste Exemplar begegnet. Auf dem Wal-Wanderweg weiter spazierend, sollten dem noch viele Weitere sowie ein schöner Sonnenuntergang folgen.
Am Abend nahmen wir an der National Science Week (nationale Wissenschaftswoche) teil. Wir ließen uns von einigen Sachkundigen den Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre erklären, warfen einen Blick in das Zentrum der Milchstraße (nicht von der nördlichen Hemisphäre sichtbar) und entdeckten die Ringe des Saturns mittels Teleskop. Jetzt können wir uns zumindest soweit orientieren, dass wir wissen wo Süden ist.
Am Sonntag ging es dann für uns zum Shark Cage Diving (Haifischtauchen im Käfig). Sollte es zumindest. Die ersten Minuten auf dem Boot, mit dem wir heraus aufs Meer gefahren waren, waren durchaus noch erträglich. Allerdings fingen dann erst Aline und ein paar andere der mitgekommenen Studenten an seekrank zu werden, bis es dann auch mich erwischte (Jule). Es wurde für uns zu einem nicht allzu tollen Vormittag für uns. Der Rest wird für immer ein Geheimnis zwischen Aline und mir bleiben ;-).
Zur anschließenden Erholung schauten wir uns noch am Stony Point eine Pinguinkolonie an um dann wieder den serpentinenreichen Weg nach CPT anzutreten. 




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