Donnerstag, 27. November 2014

Atlantik, deine 2. Chance

Letzten Sonntag machte ich mit den anderen Studenten einen Ausflug nach Block Island. Sie besticht mit wunderschönen Stränden, Cliffs und Landschaft.
Glücklicherweise war letzten Sonntag sonniges Wetter angesagt und mein Rostocker Kommilitone, der auch zurzeit hier ist, konnte das Auto seiner Vermieterin ausleihen. Damit machten wir uns auf den einstündigen Weg nach Narragansett, von wo wir die Fähre nach Block Island nahmen. Da die Insel 16 km vor der Küste liegt, bekam ich mal wieder meine Seekrankheit zu spüren. Glücklicherweise waren wir nur 55 Minuten unterwegs bis wir unser Ziel erreicht hatten und ich gut präpariert. Der Atlantik war zwar nicht so stürmisch wie letztes Jahr in Südafrika, aber für schwache Mägen und Gleichgewichtsorgane ist es eindeutig nichts (ohne ein bissel Vomex intus). Damit konnte mich der Atlantik immernoch nicht überzeugen, jemals eine längere Reise als eine Stunde auf ihm anzutreten...

Strand in Narraganset
Auf der Fähre - noch ganz gut dabei :)
Pure Erleichterung bei mir als wir endlich ankamen :-D. Block Island ist zumindest im Herbst/Winter eine wunderschöne, verschlafene Insel, auf der man zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen kann.
Wir machten uns auf zum nächsten Fahrradverleih. Schließlich ist die Insel 11 km lang und 5 km breit. Sie wurde nach Adriaen Block, dem ersten Europaer, der sie besuchte, benannt. Aber lange bevor der Herr Block dort anlandete, besiedelten schon die Narraganset-Indianer das Eiland. Heute ist es im Sommer ein beliebter Ferienort, der allerdings total Touristen-überrannt ist. Deswegen war ich auch happy, dass wir jetzt und nicht im Sommer dort waren.
Mit unseren Fahrrädern fuhren wir zunächst zu den Klippen am südlichen Ende der Insel. Hier fand ich meinen 2. Lieblingsort auf Erden - neben dem Kap der guten Hoffnung. Das Rauschen des Atlantiks, die Klippen, die Sonne... einfach toll! Ich hätte dort den ganzen Tag verbringen können, aber wir wollten ja noch einen anderen Teil der Insel erkunden.
Also fuhren wir weiter über diese mit kolonialen Charme ausgezeichnete Insel vorbei an kleinen Cottages, vielen Wiesen und Reetfeldern.










Nachmittags als schon die Sonne wieder unterging kehrten wir hungrig von der ganzen Seeluft in eine Taverne ein, wo ich zum ersten Mal Codfisch probierte.


Danach machten wir uns in vollkommener Dunkelheit wieder auf den Heimweg nach Providence.

Liebe Grüße,
Julia.

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