Unser erster Stopp nach
Kapstadt hat uns nach Oudtshoorn in der Kleinen Karoo geführt. Oudtshoorn ist
die Straußenhochburg weltweit und ist eine Kleinstadt der in der Nähe der
Swartberge. Hier leben 97 % aller Strauße weltweit.
Unser erster Tag
gestalteten wir mit einer kleinen Fahrradtour (30 km) von den berühmten Cango
Caves über eine Straußen-Showfarm und der Cango Wildlife Ranch wieder zurück
nach Oudtshoorn. Bevor wir aber mit den Fahrrädern durch eine halbwüstenartige,
bergige Landschaft losbrausten, warfen wir noch einen Blick in die
Tropfsteinhöhle (Cango Caves). Hier sahen wir wunderschöne Formationen von
Tropfstein und konnten uns mit interessanten und lustigen Fakten zu den Höhlen durch
unseren Guide füttern lassen.
So zum Beispiel
die schwangere und übergewichtige Dame, die die Adventure Tour gebucht hatte
und am Eingang nicht auf die Ansagen der Guides, dass sie stecken bleiben
werden hören wollte. Ihr Ehemann sah das Ganze eher als Diskriminierung an. Es
kam wie es kommen musste. Sie blieb im sogenannten „Tunnel of Love“ stecken.
Diese Spalte ist nur 35 cm breit. Die Dame steckte sage und schreibe 11 Stunden
fest und konnte erst durch die herbei gerufene Feuerwehr befreit werden. Schade
für die 21 Besucher, die hinter der Dame im Labyrinth ohne Ausgang diese Zeit
lang eingesperrt waren. Ihr Ehemann wurde übrigens nach ihrer Befreiung am
Eingang der Höhle mit einem dicken Burger in der Hand gesehen. :-D
Von hier ging es 14 km in
Richtung Osten zu der Straußenfarm, auf der wir nicht nur die Möglichkeit
hatten einen Strauß zu füttern, sondern uns auch auf Wunsch die Schultern
massieren lassen konnten, auch mal auf einen dieser Tiere „reiten“ konnten oder
einfach dabei zu schauen konnten, wie sich andere Leute beim „Reiten“ schlugen.
Neben diesen Aktivitäten probierten wir auch endlich mal aus wie es ist auf ein
paar Eiern zu stehen. Straußeneier haben ein 2 mm-dicke Eischale. Damit war es
uns problemlos möglich darauf zu stehen ohne einzubrechen. Übrigens ein
Straußenei entspricht 25 Hühnereiern!
Von hier aus ging es dann
15 km durch eine wunderschöne Landschaft zur Cango Wildlife Ranch, in der wir
so einige afrikanische Tiere beobachten konnten wie Löwen, Leoparden, aber auch
afrikanische Schweine oder Hippos.
Nach einem weiteren
Kilometer hatten wir es endlich mit durchgesessenen Hintern auf harten
Mountainbike-Sätteln ins Hostel geschafft (Sophia, wir haben dich um deine
Fahrradhose sehr beneidet ;-)).
Zum Abschluss dieses
Tages verwöhnten wir uns am Braai mit Straußenbratwurst und Straußenspieß.
Am nächsten Tag ließen
wir es ein wenig ruhiger angehen und besichtigten den Ort, das städtische
Museum und machten eine kleine Wanderung auf den Oudtshoorner Haushügel, von
dem man einen super Überblick über die Stadt und die Umgebung hat.
Damit war auch unsere
Zeit in Oudtshoorn wieder vorbei und wir machten uns auf zu unserem nächsten
Ziel - Plettenberg Bay. Davon erzählen wir im nächsten Artikel.
Viele Grüße,
Aline und Jule.
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