An unserem ersten Tag dort machten wir uns auf in das Robberg Nature Reserve auf der Halbinsel nahe Plett. Das Ziel war ein 9,5 km langer Rundweg, der zu bewältigen war bei strahlendem Sonnenschein. Angefangen mit einem leichten Weg der uns 100 m über den Stränden von dem Naturreservat bis zu „The Point“, dem südlichsten Punkt der Halbinsel, führte. Hier konnten wir nicht nur die zahlreichen Robben beim Spielen im Wasser beobachten sondern entdeckten auch zwei Delphine, die elegant durch das Wasser flitzten. An „The Point“ (fast die Hälfte des Rundweges) angekommen nach einer kleinen Pause kam es wie es kommen musste! Plötzlich durchschnitt die wunderschöne Geräuschkulisse, die ansonsten nur durch die tosenden Wellen des Indischen Ozeans und ein paar schreienden Seevögeln (sowie Alines erschreckten Aufschreien wenn mal wieder ein riesiger Grashüpfer auf den Weg sprang) zwei deutsche Stimmen. Ja wir trafen am anderen Ende der Welt zwei Sachsen. (So wie auch jedes Hostel eigentlich den Charakter einer deutschen Jugendherberge hatte.)Nachdem wir dann die gefühlte 10. Schicht an Sonnencreme aufgetrugen, ging es weiter immer direkt an der Steinküste entlang auf glitschigen Felsen zu den Totenkopf-Punkten auf unserer Karte. Auf unserer Karte waren nämlich die Anteile des Rundweges, die gefährlicher waren mit Totenköpfen markiert - nett, nicht wahr? Dort angekommen, kämpften wir uns auf schmalen Kletterwegen mehrmals herauf und wieder herunter um endlich einen wunderschönen Strand zu erreichen. Hier steckten wir zum ersten Mal unsere dampfenden Füße in den Indischen Ozean. An diesem Punkt waren wir schon ca. vier Stunden unterwegs. Nach kurzer Essens- und Fotopause ging es auf zur letzten Etappe, die wir nach einer Stunde dann auch geschafft hatten.
Zur allgemeinen
körperlichen Erholung verbrachten wir die restliche Zeit des Nachmittags am
Strand in Plett.
Der nächste Tag begann
mit einer Sea Kayaking Tour, bei der wir eigentlich Wale und Delphine aus
nächster Nähe sehen sollten. Natürlich zeigten sich dieses Mal keine
Meeressäugetiere und wir kehrten nach zwei Stunden Paddeln wieder an den Strand
von Plett zurück. Beim Anpaddeln des Strandes erwischten Jule und Steffi
natürlich noch eine riesige Welle von hinten, sodass sie unfreiwillig ein kleines
Bad im Ozean genießen konnten. Am Nachmittag dieses Tages relaxten wir ein
wenig bei wundervollen südafrikanischen Eis mit Blick aufs Meer und einem
vorbeischwimmenden Wal.
An unserem dritten Tag,
der auch am Abend unser Abreisetag werden sollte, schauten wir uns noch ein
wenig Plett an und bewunderten die teuren Villen. Plett ist nämlich immobilientechnisch
die teuerste Stadt Südafrikas.
Am Abend machten wir uns
dann auf nach Port Elizabeth. Aber dazu nächstes Mal mehr.
Liebste Grüße von Aline
und Jule.
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